Wahlprogramm

Und, was steht drin im brandneuen Wahlprogramm der Aktiven Bürger für die nächsten Kommunalwahl am 15. März 2020?

Wissen wir auch noch nicht so genau - denn das hängt ganz von Dir ab.

Du wohnt in Emersacker und willst Dich persönlich in das Ringen um die Zukunft einbringen? Dann nimm Kontakt auf und schreibe mit an unserem Wahlprogramm für 2020! Dazu musst Du weder ein Mitglied der Aktiven Bürger sein, noch eines werden.

  • Dir liegt unser Dorf und die Zukunft aller Einwohner, egal ob arm, alt, jung oder reich am Herzen?
  • Du hast es satt, stumm und tatenlos zuzusehen, wie Schuldenberge angehäuft, Probleme verschleppt und Zukunftschancen verbaut werden?
  • Du willst  Dich aktiv einmischen und an der öffentlichen Willensbildung teilhaben?
  • Du hast ein Herz für Demokratie, Transparenz, den fairen Umgang miteinander?
  • Du findest die Idee super, dass wir Bürger bei zukunftswichtigen Entscheidungen, die Jeden betreffen und faktisch unumkehrbar sind - zur Abwechslung mal mitreden und - ganz wichtig: mal mitentscheiden?

Ja, worauf wartest Du dann noch? Krieg den A… hoch und tu' was!

Nimm mit uns Kontakt auf:

1. Vorstand
Ralph Behr
Finkenweg 18
86494 Emersacker
Tel.: 08293 / 95 15 02

Hier vorläufig das (alte) Grundsatz- und Wahl-Programm der Aktiven Bürger Emersacker zur Kommunalwahl am 16. März 2014 

Was wir uns langfristig für unser Dorf wünschen:

  • Kulturelle und soziale Weiterentwicklung
  • Die aktive Teilnahme aller Mitbürger an einer gepflegten und gelebten demokratischen Dorfkultur
  • Den fairen Umgang aller miteinander, auch bei widerstreitenden Interessen
  • Die Bewahrung des dörflichen Charakters
  • Bäume und Bepflanzung im öffentlichen Raum, Bauernhöfe und Tiere prägen unser Ortsbild und sollen weiter wertgeschätzt werden und einen Platz in unserer Mitte haben
  • Schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und Lebensgrundlagen
  • Gesundheit und soziale Gerechtigkeit haben Vorfahrt vor blindem Ehrgeiz und kurzsichtigem Gewinnstreben
  • Eine autarke, umweltverträgliche, bezahlbare Energieversorgung aller Haushalte
  • Einen attraktiven ÖPNV, der zum Mitfahren einlädt
  • Neubauten sollen bevorzugt auf vorhandenen Freiflächen im Ortsinneren erfolgen

Was wir wollen:

  • Mitbauen an einer Solidarischen Dorfgemeinschaft - Solidarische Dorfgemeinschaft bedeutet: Gemeindevertreter, kirchliche und private Institutionen, Vereine, Privatpersonen und örtliche Unternehmen, die in konkreten Kleinprojekten zum Wohle jedes Einzelnen an einem Strang ziehen
  • Austausch, Kommunikation, Interaktion
  • Konkrete Projekte, die unsere Jugend, die Familie und Senioren, den kulturellen und sozialen Aufschwung fördern
  • Problemen ins Auge sehen und sie offen ansprechen
  • Null Toleranz für Neonazismus, Rassismus und Fremdenhass - stattdessen Zeichen für mehr Mitmenschlichkeit setzen und Farbe bekennen
  • Schulden abbauen und so neue planerische Gestaltungskraft entwickeln
  • Finanzielle Planungssicherheit für Käufer und Verkäufer von innerörtlichen Grundstücken und Immobilien - einen Rahmenplan als ersten Schritt hin zu einer belebten Ortsmitte
  • Die Wiederverwertung von Gebrauchtimmobilien im Ortsinneren soll oberste Priorität erlangen und von der Gemeinde finanziell gefördert werden

Unser Wahlvorschlag

Was wir fördern:

Wir setzen uns ein für gezielte Klein-Maßnahmen:

  • die sich an den tatsächlichen, langfristigen Bedürfnissen der ganzen Bevölkerung orientieren
  • die angesichts leerer Gemeindekasse geringen oder gar keinen finanziellen Aufwand bedeuten
  • die sowohl "Köpfchen" als auch bürgerliche Eigeninitiative erfordern und fördern
  • in welche die ganze Dorfgemeinschaft planerisch mit einbezogen wird

Was mir damit konkret meinen, ist:

Beispiel 1.) Infrastruktur schnell und kostengünstig optimieren
Wenn ein Dorf massiv an den Rändern wächst, muss die Infrastruktur von Zeit zu Zeit an die geänderten Verhältnisse angepasst werden - gerade in den Randbezirken.
Die Gemeinde könnte alternative Postzusteller zur Montage von Briefkästen an den 3 Ortsausfallstraßen ermutigen, damit in der Folge auch die Deutsche Post nachzieht.
Für eine gleichmäßige Nahverkehrs-Versorgung böte es sich an, die Bushaltestelle an der Sportplatzstraße Richtung Norden Neubaugebiet Johannisfeld zu verlegen. Dort ist die Lage auch günstiger für die Bereitstellung eines Buswartehäuschens.

Beispiel 2.) Umbau der Gemeinde zur "radlfreundlichen Kommune"
Es ist leichter, Bürger dazu zu bringen für kurze Strecken innerorts vom Auto auf ein umweltfreundliches Verkehrsmittel um zu steigen, wenn man günstige Rahmenbedingungen schafft. Wie wäre es zum Beispiel mit der Montage von Radständern an zentralen Anlaufstellen wie: Ärztehaus, Schule, Kindergarten, Kirche, Kloster, Friedhof? Nach dem Motto: wer Radständer und Radwege sät statt Straßen und Parkbuchten, der wird sicher Radverkehr ernten, dafür Lärm, Abgase, CO² und Unfallgefahr mindern!

Beispiel 3.) Hilfe zur Selbsthilfe
Lassen wir die Bürger die sozialen Dienste, die sie benötigen doch mal selber planen und organisieren ...
... so dass auch andere davon erst profitieren, sich dann beteiligen und sich so immer mehr einbringen!
Wie wär 's mit einem Ratschkaffee alle zwei Wochen beim "Offenen Bücherschrank", einer örtlichen Dienstleistungstauschbörse, einem Dienst zur Vermittlung von Babysittern für junge Familien, für Seniorenbesuche, mobile Altenbetreuung ...


Was wir für unser Dorf ganz und gar nicht wollen, das ist:

  • tatenlos zuschauen, wie wir zum reinen Schlafdorf absteigen
  • tatenlos zuschauen, wie die Ortsmitte weiter verkahlt und wie Immobilien im Ortskern verfallen
  • tatenlos zuschauen, wie sich ein Neubaugebiet nach dem anderen in die Landschaft frisst
  • tatenlos zuschauen, wie der wachsende Schuldenberg den Gestaltungsspielraum schon in naher Zukunft immer weiter beeinträchtigt


Was wir fordern:

  • Wir fordern: den weiteren Ausbau der erfolgversprechenden interkommunalen Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden - in den Bereichen Kultur, Bildung, Gesundheit und Soziales, Kinderbetreuung, Verkehr ...
  • Wir fordern: gezielte Investition in die Erwachsenenbildung, Stärkung der örtlichen Volkshochschule
  • Wir fordern: keine weiteren Neubaugebiete an den Ortsrändern
  • Wir fordern: Bürger sollen in die Planung der Maßnahmen, die sie direkt betreffen auch direkt mit einbezogen werden


Was jetzt zählt:

Ganz einfach: Gehen Sie wählen. Es ist Ihre Stimme, die zählt.


www.aktive-buerger-emersacker.de